Quallen

01. April 2009

Forscher verglichen sie mit einem roten Raumschiff, das durch den Ozean kreuzt. Die Tiefseequalle mit dem wissenschaftlichen Namen Tiburonia granrojo heißt mit Spitznamen die «Große Rote».

Und das ist sie wirklich: Der Schirm dieser Qualle hat einen Durchmesser von etwa einem Meter, und im Scheinwerferlicht leuchtet sie knallig rot. Daneben hat das gallertige Tier aber noch eine ganz andere Besonderheit: Im Gegensatz zu den meisten Quallen hat sie keine langen Tentakel, mit denen sie ihre Beute betäubt und fängt. Stattdessen packt die Große Rote ihre Opfer mit kräftigen Fangarmen. Die Zahl dieser Fangarme ist von Tier zu Tier unterschiedlich: manche haben nur vier, andere bis zu sieben fleischige Beutegreifer.

Obwohl die Große Rote so groß und auffällig ist, wurde sie erst vor einigen Jahren von amerikanischen Wissenschaftlern bestimmt. Über ihre Lebensweise ist bis heute sehr wenig bekannt. Auf wen macht sie mit ihren Fangarmen Jagd? Und vor wem muss sie sich fürchten? Fast alles, was die Forscher über die Lebensweise der «Großen Roten» wissen, stammt übrigens von Videoaufnahmen aus Tauchbooten. Sie soll nämlich in Tiefen bis zu 1500 Metern leben.

dpa.

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