Ostpazifischer Rücken

01. April 2009

Quer durch den Pazifik verläuft ein Bergkamm: der Ostpazifische Rücken. Er ist mehrere Tausend Kilometer lang.

Dort treffen Platten der Hülle unserer Erde aufeinander. Würde man dort tief unter der Meeresoberfläche entlang spazieren, sähe man aber keine schroffen Klippen, sondern eher eine flache Hochfläche. Ab und an fließt dort Lava aus der Tiefe über den Kamm: Vulkane brechen hier häufiger aus. Dabei entsteht ständig neuer Meeresboden. Jedes Jahr schieben sich so aus dem Erdinneren mehrere Zentimeter hervor.

Von den Vulkanausbrüchen merkt man an der Wasseroberfläche zum Glück nur wenig. Die Wärme aus dem Erdinneren hat auch kleine Oasen des Lebens entstehen lassen: die sogenannten Schwarzen Raucher. An diesen heißen Quellen leben Würmer, Krabben und Bakterien, die wir nirgendwo sonst auf der Welt finden.

Doch vielleicht birgt der Ostpazifische Rücken noch viele Geheimnisse. Das weiß niemand genau. Denn Menschen haben mit Tauchbooten erst einen ganz kleinen Teil von ihm erforscht.

Bei der amerikanischen Stadt San Francisco verlässt der Ostpazifische Rücken das Meer und ist auch an Land sichtbar. Er wird San-Andreas-Störung genannt. In dieser Region gibt es häufig Erdbeben.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG