Essen

01. April 2009

In der Tiefsee ist die Nahrung knapp. Man frisst sich gegenseitig oder hofft, dass aus den oberen Wasserschichten etwas herabsinkt.

Das ist meist sehr wenig und reicht oft nur für die kleinen Bodenbewohner, macht aber ganze Fische kaum satt. Deswegen leben die meisten Tiefseetiere allein - es gibt einfach nicht genug, um ganze Schwärme zu ernähren. Außerdem haben sich die Bewohner der Tiefsee angewöhnt, ihre Beute anzulocken und ihr aufzulauern. Suchen und verfolgen wäre viel zu anstrengend.

Es finden sich die ausgefeiltesten Locktechniken in der Tiefsee, von Lichtködern bis zu Duftfallen. Gibt es mal was zu Fressen, darf natürlich nichts verschwendet werden - deshalb haben viele Fische besonders dehnbare Mäuler und Mägen. Sie fressen quasi auf Vorrat. Und manchmal gibt es auch in der Tiefsee eine Party - wenn beispielsweise ein Wal stirbt und auf den Meeresboden sinkt, dann werden endlich alle Mäuler gestopft.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG