Anglerfisch

01. April 2009

Manche Leute gehen gern zum Angeln. Aber Fische werden nicht nur von Menschen geangelt, es gibt auch Fische, die angeln selbst. Zum Beispiel die Tiefsee-Anglerfische.

Diese Tiergruppe hat ihren Namen von einem Leuchtorgan, das oberhalb des Mundes entspringt: Wie an einer Angel hängt vor dem Maul der Anglerfische ein kleiner Leuchtpunkt, der andere Fische anlockt. Ist die Beute nah genug heran geschwommen, reißt der Anglerfisch sein Maul auf und saugt die Tiere ein.

Wenn die Beute sehr groß ist, kann sich der Magen des Anglers um mehr als das Doppelte vergrößern. Je nachdem, um welchen Anglerfisch es sich handelt, kann die Form und Größe der Angel sehr unterschiedlich sein.

Generell sind Tiefsee-Anglerfische aber recht hässliche Gesellen mit riesigen Mäulern und dunklen Körpern. Oft haben sie außerdem viele kleine Stacheln und Warzen.

Das Licht des Angelköders produziert der Fisch übrigens nicht selbst ­ dabei helfen ihm kleine Leuchtbakterien, die in der Angel wohnen. Ein ziemlich cleverer Trick der Natur!

dpa.

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