Zügel

07. Juli 2011

Einige Reiter machen zu viel mit den Zügeln. Sie vergessen, mit dem Gewicht oder den Schenkeln zu helfen. Wir Menschen sind es eben gewohnt, fast alles mit den Händen zu erledigen: schreiben, Zähne putzen, Computer spielen... Wer achtet schon drauf, ob er gerade sitzt oder eine Pobacke mehr belastet als die andere? Das ist beim Reiten aber wichtig.

Ganz ohne Zügel geht es aber natürlich nicht. Schließlich unterhält sich der Reiter per Zügel mit dem Maul des Pferdes. Der Reiter nimmt den Zügel ein bisschen an, wenn er zum Beispiel das Pferd aufmerksam machen oder es durchparieren will. Wer den Zügel annimmt, muss ihn - möglichst schnell - auch wieder nachgeben.

Annehmen bedeutet allerdings nicht, am Zügel zu ziehen. Es wird nur die Faust fester geschlossen. Dazu kann das Handgelenk ein bisschen nach innen gedreht werden. Auch beim Nachgeben gilt: Weniger ist mehr. Also nicht den Zügel von sich schmeißen. Für das Pferd sind feine Bewegungen viel angenehmer. Feines Annehmen und Nachgeben ist schwer. Der Reiter braucht eine ruhige Hand, viel Gefühl und Übung.

dpa.

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