Untugenden

07. Juli 2011

«Pferde sind auch nur Menschen» ist ein beliebter Spruch in Stallgassen in Deutschland. Das bedeutet, dass sich auch Pferde nicht immer so benehmen, wie sie es eigentlich sollten.

Wenn ein Pferd beißt, durchgeht oder ausschlägt, wird das als «Untugend» bezeichnet. Untugenden können gefährlich werden. Deshalb muss der Mensch dem Pferd mit einem Klaps oder einem mahnenden Wort sofort mitteilen, dass es das nicht darf.

Sinnvoll ist jedoch, sich erst gar nicht in direkte Gefahr zu begeben. Wer seitlich nah am Pferd steht, kann schon mal nicht fest von einem Huf getroffen werden. Ein Pferd, das als Beißer bekannt ist, wird beim Putzen kurz angebunden und schon beim kleinsten Anzeichen für schlechtes Benehmen gerügt. Bockt ein Pferd beim Reiten, hilft es - trotz aller Angst - energisch nach vorne zu reiten.

Wenn ein Pferd durchgeht, sollte man auf Hilferufe verzichten. Zum einen nutzen sie in dieser Situation nichts, zum anderen wird das Pferd noch ängstlicher und galoppiert dann noch schneller! Setzt euch möglichst tief in den Sattel, damit ihr nicht runter fallt, und lenkt das Pferd in einen immer kleineren Kreis, bis es stehen bleibt.

dpa.

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