Jagdreiten

07. Juli 2011

Das Jagdreiten gibt es schon seit vielen hundert Jahren. In Deutschland darf dabei jedoch nicht mehr nach Wild gejagt werden, und zwar aus Tierschutzgründen.

Die Teilnehmer reiten auf einer festgelegten Strecke. Dabei wird viel galoppiert. Die Reiter werden oft in drei Felder aufgeteilt. Wer springen will, reitet im Feld eins oder zwei. Im Feld drei wird dann nicht gesprungen. Sehr spannend ist es, wenn auch eine Hundemeute mitläuft. Das ist zwar eigentlich nicht nötig, weil ja kein Wild gejagt werden darf. Doch die Hundemeute gehört zur Tradition, und Tradition ist beim Jagdreiten wichtig.

So tragen zum Beispiel viele Reiter eine knallrote Reitjacke mit einem weißen Schal, der Plastron genannt wird.

Jagdreiten macht mutigen Reitern und Pferden oft Spaß, aber anstrengend ist es auch. Beim Galoppieren wird im leichten Sitz geritten. Das heißt, der Reiter sitzt nicht unten im Sattel, sondern steht mehr in den Steigbügeln. Das geht in die Beine. Für die Pferde kommt zur körperlichen Anstrengung auch die Aufregung, mit so vielen anderen Pferden so schnell zu galoppieren.

dpa.

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