Wie dichtet man wohl eine Gas-Quelle ab?

30. März 2012

Die Gas-Quelle tief im Meer muss geschlossen werden! Darüber zerbrechen sich gerade einige Menschen den Kopf. Es geht um eine Bohrinsel in der Nordsee, vor der Küste Schottlands. Dort gibt es eine Gasleitung mit einem Leck, seit Tagen strömt dort Gas aus.

Die Bohrinsel gehört einer Energie-Firma aus Frankreich namens Total. Dieses Leck ist zwar etwa 25 Meter über der Meeresoberfläche, also irgendwo oben auf der Plattform. Doch das Gas schießt mit heftigem Druck heraus. Deshalb kann man die undichte Stelle nicht einfach zukleben. Experten überlegen nun, gleich die ganze Quelle dichtzumachen.

Der Chef des Unternehmens sagte nun am Freitag, sie versuchen dafür zwei Methoden: Einerseits prüfen sie, ob es klappt, schweren Schlamm von oben durch die Leitung zu pumpen. Diese Methode heißt «Kill». Sie hoffen, dass so das Gas gar nicht mehr strömt.

Andererseits könnten vielleicht Entlastungsbohrungen helfen. So nennen das Experten, wenn sie aus sicherer Entfernung ein neues Loch in das Gestein am Meeresboden bohren. So könnten sie das Gas umleiten, und dann die Quelle stopfen. Warum dieses Leck in der Leitung entstand, ist nicht klar.

dpa.

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