Wenn die Wüste Sommersprossen kriegt

29. März 2013

Seit vielen Jahren fragen sich Forscher, warum die Wüste manchmal Sommersprossen kriegt. So sieht es zumindest an vielen Stellen im Südwesten Afrikas aus, wenn man aus der Luft auf die Erde guckt.

Da sind dann rote, kreisrunde Flecken zu sehen, auf denen fast nichts wächst. An den Rändern aber wächst viel Gras.

Lange haben sich Menschen Legenden erzählt, wie die Kreise entstehen. Deshalb heißen die roten Stellen auch «Feenkreise». Als hätten Feen etwas damit zu tun. Bislang haben Forscher Ameisen hinter den seltsamen Kreisen vermutet. Oder Gas, das von unten aus der Erde strömt und die Pflanzen kaputtmacht.

Jetzt glaubt ein Forscher, dass Termiten für die rätselhaften Kreise verantwortlich sind. Termiten sind Insekten. Manche von ihnen leben im Boden unter den Kreisen. Sie fressen die Wurzeln vom Gras. Deshalb wächst es in den Kreisen kaum mehr, vermutet der Forscher.

Andere Experten glauben nicht daran, dass Termiten für die Feenkreise verantwortlich sind. Ein Forscher sagte, bei den Feenkreisen, die er untersucht hat, waren Termiten eher selten. Außerdem sei deshalb immer noch nicht klar, warum durch die Termiten die kahlen Kreise zustande kommen.

dpa.

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