Warum Äpfel bräunlich werden

10. Dezember 2012

Ein frischer, saftiger Apfel! Doch was ist das? Schneidet man den Apfel in Scheiben oder beißt von ihm ab, wird er nach kurzer Zeit bräunlich.

Das sieht dann nicht mehr so appetitlich aus. Aber wieso passiert das überhaupt? «Äpfel sind Pflanzenteile und bestehen aus Zellen», erklärt die Expertin Anke Förster.

Die Apfel-Zellen werden durch das Zerschneiden verletzt. Dabei treten bestimmte Stoffe aus. Sie heißen zum Beispiel Phenole und Enzyme. Im Apfel sind sie voneinander getrennt. «Jetzt kommen sie in Kontakt mit dem Sauerstoff aus der Luft.» Bestimmte Enzyme beschleunigen dabei eine Reaktion - die sogenannte Oxidation. «Diese Reaktion kennt man auch von Metall, das rostet», erklärt Anke Förster.

Äpfel, die braun sind, kann man aber trotzdem essen. «Das ist nur das Aussehen und nicht weiter gefährlich», sagt die Expertin. Der Apfel ist auch bräunlich immer noch gesund.

Es gibt aber auch ein paar Tricks, um das Verfärben zu verhindern. Du kannst die Apfelscheiben zum Beispiel in Frischhalte-Folie einwickeln. Dann kommt kein Sauerstoff an die Apfelzellen. Oder du träufelst Zitronensaft drauf. «Durch das Vitamin C der Zitrone wird die Oxidation verhindert», sagt Anke Förster. Das Vitamin C nennt man Ascorbinsäure.

dpa.

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