So funktioniert der Strichcode

24. Januar 2014

Auf den ersten Blick verrät der Strichcode auf einer Verpackung nicht viel. In dem Strichmuster verstecken sich jedoch 12 Zahlen, die für bestimmte Informationen stehen.

Der typische Supermarkt-Strichcode besteht aus 30 schwarzen Strichen und aus den weißen Lücken dazwischen. Ein Strich aber kann aus mehreren Streifen bestehen. Sie sind aneinandergehängt. Darum sehen die Striche unterschiedlich dick aus.

Ein schwarzer Streifen steht nun immer für eine «1». Ein weißer für die «0». Immer sieben davon hintereinander ergeben eine Zahl. Die Zahl 4 zum Beispiel ergibt sich aus der Nummernfolge: 10 111 00.

Auf dem Strichcode sieht das so aus: ein dünner schwarzer Strich (1), ein dünner weißer Strich (0), ein ziemlich dicker schwarzer Strich (111) und ein etwas dickerer weißer Strich (00).

Von den Strichen kennzeichnen jeweils zwei noch den Anfang und das Ende des Strichcodes. Ein weiteres Strichpaar teilt den Code in zwei Hälften. Die übrigen Striche und die dazugehörigen Lücken verschlüsseln insgesamt 12 Zahlen. Diese Zahlen stehen meistens auch unter dem Strichcode. Eine 13. Zahl wird vom Computer kompliziert dazuberechnet.

Dieser Code heißt EAN-13. Das EAN steht für Europäische Artikelnummer. Fachleute sagen auch GTIN dazu. Er ist auf den meisten Produkten im Supermarkt. Es gibt aber auch noch andere Strichcodes. Zum Beispiel kleinere, die nur 8 Zahlen verschlüsseln. Sie können auf kleine Produkte aufgedruckt werden, wie etwa Radiergummis.

dpa.

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