Seehund-Schwemme im Wattenmeer

14. August 2012

Den Seehunden im Wattenmeer geht es prächtig. Noch nie tummelten sich mehr Tiere vor den Küsten des Bundeslandes Niedersachsen. Zumindest nicht, seit die Tiere regelmäßig gezählt werden. Das ist seit mehr als 50 Jahren so - seit 1958.

In diesem Jahr sahen die Fachleute fast 8400 Seehunde auf den Sandbänken liegen - 1000 mehr als im Jahr zuvor. Sie entdeckten auch mehr Jungtiere als im vergangenen Jahr.

Das Beste ist: Die Tiere sehen sehr gesund aus. Vor zehn Jahren breitete sich eine Krankheit unter den Seehunden aus - die Seehund-Staupe. Viele Tiere starben damals, aber seitdem haben die Fachleute jedes Jahr mehr Seehunde gezählt. Die Bestände erholen sich also.

Die Seehunde werden jedes Jahr vom Flugzeug aus gezählt. Und zwar dann, wenn sie gerade ihre Jungtiere aufziehen. Dann liegen sie nämlich besonders oft auf den Sandbänken herum.

Im Oktober wird sich herausstellen, ob es den Seehunden überall in der Nordsee so gut geht wie in Niedersachsen. Dann setzen sich nämlich Seehund-Fachleute aus Holland, Dänemark und aus Schleswig-Holstein zusammen.

dpa.

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