Schutz für die Antarktis

10. Juli 2013

Dieses Meer ist einzigartig. Das Rossmeer. Es liegt weit von uns entfernt - in der Antarktis am Südpol. Dort leben zum Beispiel Adelie-Pinguine und Schwertwale.

Menschen dagegen sieht man eher selten. Das Rossmeer gilt als ein Gebiet, das von Menschen fast unberührt ist.

Und das soll auch so bleiben, finden Naturschützer. Deswegen wollen sie, dass Teile des Rossmeeres geschützt werden. Und auch andere Gebiete im Antarktischen Ozean. Das erklärten die Naturschützer am Mittwoch in der Stadt Bremerhaven.

Dort beraten nämlich nächste Woche Experten genau darüber. Diese Experten kommen aus 24 Ländern und der Europäischen Union, kurz EU. Die EU ist ein Zusammenschluss von 28 Ländern, auch Deutschland gehört dazu. Es könnte sein, dass diese Leute dann erklären: Die Meeresgebiete werden geschützt. Das würde dann etwa bedeuten, dass Menschen nicht mehr einfach mit Booten in diesen Teil des Meeres fahren dürften. Und dass sie auch nicht einfach Fische fangen dürften.

Diese Entscheidung stand allerdings schon im vergangenen Jahr an. Da konnten die Länder sich aber nicht einigen. Ein Grund dafür könnte sein, dass es diesen Ländern nicht passen würde, wenn der Fischfang dort verboten wäre.

dpa.

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