Salz verwandelt Eis in Wasser

27. Januar 2014

Im Winter geht es draußen auf den Straßen oft chaotisch zu. Schnee und Regen verwandeln die Wege zu spiegelglatten Eisbahnen. Dann rücken die Streu-Fahrzeuge aus.

Das sind große Autos, die zum Beispiel Salz auf die Straßen bringen. Das Salz taut das Eis auf. Das Wasser kann dann von den Straßen abfließen.

«Das Salz senkt den Gefrierpunkt des Wassers», erklärt Ulrich Göbel, der bei einem großen Salz-Hersteller arbeitet. Das bedeutet: Salzwasser wird nicht so schnell zu Eis wie normales Wasser. Das gefriert bei null Grad Celsius. Damit Salzwasser gefriert, muss es viel kälter sein. «Deshalb können die Streu-Fahrzeuge auch noch bei 12 Grad Frost die Straßen auftauen», sagt Ulrich Göbel.

Das Tausalz für die Straßen ist vielleicht nicht ganz so rein wie das Salz, das auch in die Suppe oder aufs Frühstücks-Ei kommt. Ansonsten ist es aber fast das Gleiche. «Es wird nur noch ein Mittel beigemischt, damit das Salz nicht verklumpt und in feinen Körnern gestreut werden kann», sagt Ulrich Göbel.

Naturschützer warnen vor zu viel Salz auf den Straßen. Denn das Salz gelangt in den Boden und kann in größeren Mengen den Pflanzen schaden. Auch den empfindlichen Pfoten von Katzen und Hunden tut das Salz nicht gut. «Darum wird auch nur dort gestreut, wo es sein muss: auf viel befahrenen Straßen und an Haltestellen zum Beispiel», erklärt Ulrich Göbel. Ansonsten ist es besser, Sand oder Split zum Streuen auf glatten Eisflächen zu benutzen.

dpa.

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