Natur im September: Buntes Laub und ziehende Vögel

30. August 2012

Das Laub wird bunt. Die Vögel ziehen in den Süden und immer weniger Blumen blühen. In der Natur verstärken sich die Zeichen, dass der Sommer Abschied nimmt. Am 22. September ist es so weit, dann ist Herbstanfang.

Für viele Tiere bedeutet das, sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Eichhörnchen und Mäuse sammeln Nahrung als Wintervorräte. Igel, Dachs und Wildschein fressen sich Fettpolster an. Insekten wie die Marienkäfer suchen Verstecke.

PFLANZEN: Die Blütenpracht der meisten Blumen ist vorüber. Die Samen für das nächste Jahr sind abgeworfen. Jetzt blühen noch Wilde Möhre, Herbstzeitlose, Ackerwinde, Hornklee, Gänseblümchen und Schafgarbe. Manche Teiche schmückt die Weiße Seerose. In gelben, braunen und roten Farbtönen verfärben sich die Blätter der Bäume - bevor sie später von den Ästen fallen.

BAUM- und BUSCHFRÜCHTE: Viele Sträucher und kleine Bäume bieten einen knalligen Farben-Mix aus Rot, Orange, Blau und Schwarz. So strahlen die Früchte zum Beispiel von Eberesche, Hundsrose, Hagedorn, Pfaffenhütchen und Schlehe. Diese fetten Beeren lieben Finken und Drosseln als Kraftnahrung.

VÖGEL: Der Vogelzug ist in vollem Gange. Viele Vögel, die bis in den Sommer hinein ihre Lieder schmetterten, verschwinden Richtung Afrika. Zu den ersten Reisegruppen zählen Rohrsänger, Grasmücken, Mauersegler, Kuckuck und Nachtigall. An Seen, auf Sumpfflächen und an der Küste fliegen Bekassinen, Brachvögel und Strandläufer aus dem Norden ein. Einige verweilen aber bis in den späten Herbst.

PILZE: Wer sich sehr gut auskennt, der sammelt Pilze im Wald und auf Wiesen. Besonders beliebt sind Steinpilz, Marone, Pfifferling und Champignon. Aber Vorsicht: Manche Pilzart hat gefährliche Doppelgänger. Die sehen ähnlich aus, sind aber ungenießbar oder sogar giftig. Im Zweifelsfall muss man einen Pilz-Experten fragen.

INSEKTEN: Ja, wer spinnt denn da? Die Spinnen natürlich. An ihren feinen Seidenfäden lassen sie sich in die Umgebung driften. Dort weben sie Grashalme und Pflanzen ein. Wenn sich dann eine kleine Fliege oder Mücke in dem Gewebe verfängt - dann hat sich die Spinnerei mit einer guten Mahlzeit gelohnt.

dpa.

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