Mit Stromschlägen Richtung Beute

04. Dezember 2014

Diese Fische stehen unter Strom: Zitteraale können heftige Stromschläge erzeugen.

Fast der ganze Körper der Tiere ist mit Organen besetzt, die Strom erzeugen können. Das machen die Zitteraale zum Beispiel, um ihre Beute zu lähmen.

Aber nicht nur das. Forscher haben herausgefunden: Zitteraale senden auch Stromschläge aus, um Beute aufzuspüren. Diese Stromstöße seien eher schwach. Sie lösten bei den Beutefischen Zuckungen aus. Die Zitteraale nehmen das wahr und finden ihre Beute.

Zitteraale sind übrigens keine Aale. Sie ähneln den Tieren zwar vom Aussehen. Denn Zitteraale haben einen langen schlangenähnlichen Körper. Sie werden bis zu zweieinhalb Meter lang und 20 Kilogramm schwer. Zitteraale leben in schlammigen Gewässern in Südamerika, zum Beispiel in den Flüssen Amazonas und Orinoco.

Ihre besonderen Strom-Organen benutzen die Fische auch für andere Dinge. Etwa um sich zu verteidigen oder um sich zurechtzufinden.

dpa.

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