Leichte Beute: Vögel mögen Stoppelfelder

27. Juli 2012

Auf den Feldern herrscht Hochbetrieb. Denn die Bauern ernten ihr Getreide. Das finden viele Vögel großartig und versammeln sich auf den abgeernteten Äckern. Der Grund: Dort finden sie reichlich zu fressen.

Das sagt der Vogelexperte Sven Trautmann. Die Maschinen scheuchen Mäuse, Ratten und kleine Insekten auf, die sich im hohen Getreide versteckt haben. Außerdem gibt es leckere Samen zu picken, die bei der Ernte übriggeblieben sind.

Störche laufen auf den Feldern sogar hinter den Mähdreschern her. Möglicherweise wird eine Wühlmaus oder eine Ratte auch mal von der Riesenmaschine verletzt und ist dann eine leichte Beute für Adebar. Adebar sagt man in manchen Gegenden zum Storch.

Oft steht auch ein Turmfalke über den Feldern in der Luft. Dabei rüttelt er mit seinen Flügeln und späht nach einem geeigneten Happen, zum Beispiel einer Maus. Auch andere Greifvögel wie Mäusebussarde lassen sich das üppige Nahrungsangebot auf den Stoppelfeldern nicht entgehen. Meist sind auch große Trupps von Dohlen, Saatkrähen, Rabenkrähen und Tauben zu sehen. Sie sind unter anderem scharf auf die Samen.

dpa.

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