Kleines Hochwasser-Lexikon

04. Juni 2013

Pegel, Polder, Scheitel... Manchmal hat man das Gefühl, dass Leute eine Geheimsprache benutzen, wenn sie über Hochwasser reden. Damit du den Durchblick behältst, hier ein paar wichtige Hochwasser-Begriffe.

DEICHE sind aufgeschüttete Dämme an den Ufern mancher Flüsse oder an der Küste. Sie sollen verhindern, dass bei Hochwasser das Hinterland überflutet wird.

HOCHWASSERSCHUTZ: Alles, was gemacht wird, um eine Stadt vor Hochwasser zu schützen. Zum Beispiel Deiche und Dämme bauen, Überschwemmungsgebiete freihalten oder Sandsäcke einlagern.

SANDSACK: Mit Sandsäcken werden bei Hochwasser Häuser gesichert. Legt man sie zum Beispiel vor Türen oder Fenster, kann das Wasser nicht so leicht in ein Haus hineinfließen. Außerdem werden damit Deiche verstärkt oder erhöht. Das ist nötig, wenn die Deiche aufweichen und zu brechen drohen. Ein gefüllter Sandsack wiegt 15 bis 20 Kilogramm - etwa so viel wie ein drei bis vier Jahre altes Kind.

PEGEL: Das ist ein Messgerät, mit dem man den Wasserstand bestimmen kann. Zum Beispiel den eines Flusses. Der einfachste Pegel ist eine Holzlatte, die am Ufer steht. Ähnlich wie bei einem Zollstock ist darauf eine Zentimeter-Einteilung. Daran kann man dann den Pegelstand ablesen.

POLDER: Genauer müsste man Hochwasser-Polder sagen. Damit ist eine Fläche gemeint, die bei Hochwasser absichtlich überflutet wird. Das macht man, um das Wasser aus übervollen Flüssen abzuleiten.

SCHEITELWELLE: Hochwasser bewegt sich als Welle durch die Flüsse. Der höchste Punkt der Welle wird Scheitelwelle oder Scheitelpunkt genannt.

TALSPERRE: Eine Talsperre staut Wasser eines Flusses zu einem See auf, zum Beispiel mit Hilfe eines Staudammes. Um zu verhindern, dass bei Hochwasser der Staudamm bricht oder das Wasser drüber läuft, wird vorher Wasser aus dem Stausee abgelassen.

dpa.

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