Klau-Schutz für Baumstämme

13. Mai 2013

Im Wald STEHEN nicht nur Bäume, manchmal LIEGEN sie auch herum. Wenn Bäume gefällt werden, legen die Waldarbeiter sie oft erst mal in großen Stapeln in den Wald - bis jemand kommt und sie abholt.

Das klappt aber nicht immer: Manchmal kommen Holz-Diebe den Abholern zuvor und klauen die gefällten Bäume. Einige hacken das Holz und heizen damit, andere verkaufen es. Damit soll jetzt Schluss sein. Mit einem Klauschutz für Baumstämme wollen Förster das Holz diebstahlsicher machen.

Das funktioniert so: Das wichtigste Teil des Klauschutzes ist ein kleiner Sender. Der Sender ist ungefähr so groß wie eine Streichholzschachtel. Der wird im Baum versteckt. Dafür sägt ein Förster zum Beispiel am Ende eines gefällten Baumes eine Scheibe ab. Dahinter höhlt er den Baumstamm ein bisschen aus und legt den Sender hinein. Dann kommt die abgeschnittene Scheibe wieder auf den Stamm und wird festgeschraubt. Damit Diebe nicht merken, dass ein Sender darin liegt, wird die Stelle etwa mit ein bisschen Dreck beschmiert.

Wird der Baumstamm bewegt, sendet der Sender jetzt ein Signal an die Förster. So können sie immer sehen, wo der Baum gerade ist. Dann müssen sie nur noch die Polizei anrufen und ihr sagen, wo die Diebe mit dem Holz hinfahren. Die Polizisten erledigen dann den Rest.

dpa.

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