Kinderzimmer, Speisekammer, Klo: So wohnen Feldhamster

21. Mai 2013

Der Hamsterbau liegt unter der Erde - in etwa einem Meter Tiefe. Im Winter kann der Bau sogar bis zu zwei Meter tief liegen. Denn dort unten ist der Hamster besser vor Frost geschützt. So ein Hamsterbau hat mehrere Eingänge.

Die unterscheiden sich aber. Manche Eingänge verlaufen eher flach. Andere dagegen sind fast senkrecht angelegt. Das sind die Fallröhren. In die lässt sich der Feldhamster hineinfallen, wenn er sich schnell in Sicherheit bringen muss.

Ein Feldhamster-Bau ist ziemlich geräumig. Trotzdem wohnt immer nur ein erwachsener Hamster alleine darin. Es sei denn, das Feldhamster-Weibchen hat Junge zur Welt gebracht. Das passiert zweimal im Jahr. Die Weibchen haben deswegen ein Kinderzimmer in ihrem Bau. Das ist eine weich ausgepolsterte Nestmulde. Recht lange genutzt wird die aber nicht. Kleine Hamster ziehen schon mit wenigen Wochen von zu Hause aus und bauen sich eine eigene Wohnung.

Ganz wichtig im Hamsterbau ist die Vorratskammer. Dort bunkert der Feldhamster Nahrung für den Winter. Ein Klo gibt es auch. Wenn der Feldhamster zum Beispiel im Winter aufwacht, geht er dorthin, wenn er mal muss. Im Herbst verschließt der Feldhamster die Gänge nämlich mit Erde. Erst im Frühling öffnet er den Bau wieder.

dpa.

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