Karneval der Tiere

02. Oktober 2012

Manches in der Natur erinnert ein bisschen an Karneval. Bestimmte Tierarten ahmen zum Beispiel das Aussehen gefährlicher Tiere nach. Sie wollen auf diese Weise genauso furchterregend aussehen wie ihr Vorbild. Ein Beispiel dafür ist die harmlose Schwebfliege.

Ihr Körper ähnelt dem einer Wespe, deswegen haben andere Tiere und auch viele Menschen mehr Respekt vor der kleinen Schwebfliege. Sie fürchten, dass diese auch so einen üblen Stachel hat wie die Wespe.

Für diese Art der Täuschung gibt es einen Fachausdruck: Er heißt Mimikry. Damit ist gemeint, dass Tiere ihre Gestalt oder Farbe solchen Tieren anpassen, die von ihren Feinden gefürchtet werden. Oder die sich auf irgendeine andere Art gegen Feinde schützen können. Dabei können auch Verhaltensweisen nachgeahmt werden.

Andere Tiere ahmen dagegen Form, Farbe und Haltung ihrer Umgebung nach - weil sie nicht erkannt werden wollen. Wie die Veränderliche Krabbenspinne. Die Weibchen passen ihre Körperfarbe der Farbe von Blüten an - um sich so auf der Jagd nach Insekten perfekt zu verstecken. Diese Art der Täuschung nennt man Mimese.

Ein anderes Beispiel dafür: die Gespenstschrecken. Manche von diesen Insekten sehen zum Beispiel aus wie die Blätter von Pflanzen. Wenn sie sich bewegen, sieht es aus, als ob ein Blatt spazieren geht. Deswegen heißen sie auch Wandelnde Blätter. Mit ihrem Aussehen sind die Insekten gut getarnt. Denn ein hungriger Vogel will Insekten. Ein Blatt interessiert ihn nicht.

dpa.

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