Kanäle für die Gesundheit

11. Mai 2014

In vielen Städten im Mittelalter muss es fies gerochen haben. Denn Kot und Urin landeten oft auf den Straßen, genau wie Müll und Dreck.

Das trug dazu bei, dass sich schlimme Krankheiten verbreiteten: zum Beispiel Cholera oder Pest. Dass die fehlende Sauberkeit die Menschen krank machte, erkannten Ärzte aber erst im 19. Jahrhundert.

Irgendwann wurde klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Viele Städte begannen damit, Kanalisationen zu bauen. Damit verschwand das Abwasser von den Straßen, die Städte wurden sauberer.

Allerdings wurde das Abwasser damals einfach so in die Flüsse geleitet. Dadurch verdreckte das Wasser in den Flüssen. Kläranlagen, die das Abwasser reinigen, wurden erst später gebaut - in Deutschland zum Beispiel oft im 20. Jahrhundert.

dpa.

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