Hilfe für Igel

20. Januar 2014

Bisher war der Winter ja nicht so besonders kalt. Das freut vielleicht einige Menschen - für manche Igel ist der milde Winter aber ein echtes Problem.

«Es ist zu warm und es ist zu nass», sagt Dirk Fußbahn. Er arbeitet bei einer Wildtier-Hilfe in Schleswig-Holstein.

Igel sollten jetzt nämlich eigentlich im
Winterschlafsein. Wenn es aber zu warm wird oder regnet, wachen manche auf. Dann kriecht so manch ein Igel aus seinem Versteck und sucht Futter. «Er läuft dann stundenlang herum und findet höchstens mal eine Schnecke oder einen Wurm. Er verbraucht mehr Energie, als er durch die Nahrung wieder zu sich nimmt», sagt Dirk Fußbahn. So können Igel verhungern.


Viele Leute, die nun einen Igel herumirren sehen, bringen ihn deshalb zu Dirk Fußbahn in die Wildtier-Hilfe. Er füttert die kleinen Tierchen etwa mit speziellem Igelfutter. Wenn die Igel dick genug sind, geht es für sie wieder ab ins Winter-Quartier. Bei Dirk Fußbahn sind das Plastik-Boxen mit Streu am Boden. Darin sind auch umgedrehte Holz-Schachteln oder Pappkartons als Höhle. Die bringt er dann raus in eine Scheune. Darin können die Igel dann doch noch gemütlich bis zum Frühjahr schlummern.

dpa.

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