Forscher-ABC: T... wie Tierversuche

13. März 2015

Muss das wirklich sein? Das fragen sich viele Menschen, wenn es um Tierversuche geht.

Feststeht: Tierversuche gehören momentan zur Wissenschaft dazu. Etwa drei Millionen Tiere wurden im Jahr 2013 allein in Deutschland in Tierversuchen eingesetzt. Das ist wirklich eine Menge.

Wofür werden all diese Tiere gebraucht? Da gibt es verschiedene Sachen. Neue Medikamente werden zum Beispiel immer erst an Tieren getestet, bevor ein Mensch sie bekommt. Das verlangt das Gesetz. Die Wissenschaftler wollen so herausfinden, ob die neuen Medikamente wirken und ob sie ungefährlich sind.

Auch die Giftigkeit von Chemikalien wird an Tieren untersucht. Viele Wissenschaftler machen aber auch Tierversuche, um etwas Neues herauszufinden. Zum Beispiel wie das Gehirn funktioniert. Das nennt man auch Grundlagen-Forschung.

Leute, die Tierversuche richtig finden, sagen: Wir brauchen sie, um den Menschen zu schützen. Und um in der Wissenschaft weiter voranzukommen und Neues zu entdecken.

Tierversuchs-Gegner sagen: Tierversuche sind überflüssig. Die Ergebnisse gelten nicht für den Menschen, weil Tiere eben anders sind als Menschen. Und sie finden es ungerecht, wenn Wissenschaftler Tiere töten, um ihre Neugierde zu befriedigen.

Es ist nicht so einfach, zu entscheiden, was richtig ist. Einigen kann man sich ja vielleicht zumindest darauf: Man sollte versuchen, so wenig Tierversuche wie möglich zu machen. Wissenschaftler arbeiten deshalb daran, Ersatz-Methoden für Tierversuche zu entwickeln.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG