Forscher-ABC: G ... wie Genetik

12. Dezember 2014

Warum sehen Kinder ihren Eltern ähnlich? Wie kommt es, das einige Krankheiten in manchen Familien besonders häufig vorkommen? Das sind nur zwei der vielen Fragen, mit denen sich die Ge-ne-tik beschäftigt. Zu Genetik kann man auch Vererbungs-Lehre sagen.

Ein Mönch entdeckte vor fast 150 Jahren, wie Lebewesen ihre Merkmale an ihre Nachkommen weitergeben. Also zum Beispiel die Augenfarbe. Der Mönch hieß Gregor Mendel. Er wird oft auch der Vater der Genetik genannt, weil er die Grundlagen der Vererbungs-Lehre erkannte.

Er forschte damals an Erbsen-Pflanzen. Dabei fand er heraus, dass es im Inneren der Zellen Elemente geben muss, die an die Nachkommen weitergegeben werden. Diese Elemente bekamen später den Namen Gene.

Wissenschaftler wissen heute nicht nur, dass die Gene über viele Eigenschaften eines Lebewesen bestimmen. Also eines Menschen, einer Pflanze oder eines Tieres zum Beispiel. Sie wissen auch, wo die Gene genau zu finden sind und woraus sie aufgebaut sind.

Forscher können die Gene sogar verändern und damit auch die Eigenschaften von Pflanzen oder Tieren verändern. Mediziner hoffen, dass sie in der Zukunft Krankheiten heilen können, indem sie die Gene eines Kranken verändern.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2020
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG