Förster auf einer Insel

31. Juli 2013

Manche Förster arbeiten nicht nur tief im Wald, sondern sie kümmern sich auch um Inseln. Zum Beispiel Martin Schlimmermann und Dieter Heinz. Die beiden Förster schauen immer mal auf Inseln vorbei, die in dem Fluss Rhein liegen. Gerade waren sie auf einer Insel mit dem Namen Lorcher Werth.

Die beiden Männer sind mit einer Fähre hingefahren. Normalerweise bringt die Fähre Autos von einem Fluss-Ufer zum anderen. Diesmal hat die Fähre ausnahmsweise an der kleinen Insel angehalten. Die beiden Herren und ihr Hund springen an Land. Eigentlich gilt für die Insel nämlich: «Betreten verboten!» Aber Martin Schlimmermann erzählt: Ab und zu legen hier doch ein paar Menschen an. Paddler zum Beispiel oder Fahrer von Sportbooten.

Die Förster machen sich an die Arbeit: Zuerst tauschen sie ein Schild aus. Das alte ist schon verblichen. Auf dem neuen Schild kann man das lange Wort «Naturschutzgebiet» gut lesen. Martin Schlimmermann sagt: «Die Inseln dienen vor allem als Rast-Platz für Vögel.» Dann laufen die Männer weiter, vom Ufer weg. Schon nach wenigen Metern stehen sie in einem dichten Wald. 

Dieter Heinz bleibt in dem Wald. Hier markiert er nun Bäume mit Bändern. Ein gelbes Band bedeutet: Dieser Baum soll bald gefällt werden. Zum Beispiel weil er zu einer Baum-Art gehört, die gar nicht hier stehen sollte. Ein blaues Band hingegen heißt: Dieser Baum kann stehen bleiben.

Förster Schlimmermann ist derweil zum anderen Ende der Insel gelaufen: Dort tauscht er noch mehr Schilder aus. Dann treffen sich die beiden Männer mit ihrem Hund wieder am Ufer, wo die Auto-Fähre sie mitnimmt.

dpa.

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