Fische überleben im zugefrorenen See

20. Januar 2013

Wenn im Winter ein See dick zufriert, ist das super. Dann kann man Schlittschuh laufen oder Eishockey spielen. Aber was machen eigentlich Fische, wenn auf ihrem See eine Eisschicht liegt? Wie überleben sie das?

Das Ganze hängt mit einer besonderen Eigenschaft des Wassers zusammen. Wenn Wasser kälter als 4 Grad Celsius wird, dehnt es sich aus. Kälteres Wasser ist deshalb leichter als das wärmere. Es schwimmt oben. Das kann man sich gut vorstellen, wenn man einen Eiswürfel in ein Glas Saft wirft. Der Eiswürfel schwimmt oben.

Im See gibt es also mehrere Schichten mit verschieden kaltem Wasser. Ganz oben ist die Eisschicht. Tiefer im See ist es dagegen wärmer. Unten am Boden des Sees hat das Wasser um die vier Grad. Das ist für uns zwar immer noch kalt. Für einen Fisch ist es aber warm genug, um dort zu überleben.

dpa.

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