Eiszapfen brauchen Kälte und Wärme, um zu wachsen

09. Dezember 2012

Lang und immer länger hängen sie jetzt an Regenrinnen, Brücken und Geländern - die Eiszapfen. Eiszapfen gibt es, wenn es kalt ist. Damit sie richtig groß werden, brauchen sie aber auch Wärme.

Vielleicht hast du die schon mal an einem Fahrrad gesehen: kleine Mini-Knubbel aus Eis. So sieht ein ganz junger Eiszapfen aus. Das sind einzelne Tropfen, die zum Beispiel an der Fahrradstange festgefroren sind. Um zu wachsen, muss erst wieder Wasser an dem Mini-Eiszapfen entlang nach unten laufen. Das passiert zum Beispiel, wenn tagsüber Sonne und Wärme den Schnee zum Schmelzen bringen.

Das Wasser läuft an dem kleinen Eisknubbel entlang und friert fest, sobald es wieder kälter wird. Zum Beispiel am Abend, wenn die Sonne weg ist. So wird der Eiszapfen langsam immer größer. Wie ein Eiszapfen aussieht, hängt davon ab, wo er wächst. An Fahrrädern sehen die Eisgebilde anders aus als an Regenrinnen. Das lässt sich momentan gut draußen beobachten.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2020
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG