Ein empfindliches Instrument

17. Januar 2013

Instrumente sind wie Lebewesen. Auch einem Klavier kann es zu trocken oder zu feucht sein, zu warm oder zu kalt. «Holz ist ein lebendiger Stoff», sagt Klavierstimmer Johannes Bunge. Das bedeutet: Das Holz eines Klavieres reagiert auf Veränderungen.

Es kann zum Beispiel Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen. Dabei passiert es manchmal, dass sich das Holz verformt. Es bilden sich Wellen. Die Folge: Das Klavier verstimmt sich. Die Töne klingen schief.

Wenn das Holz wieder trocknet, schrumpft es meist. Es zieht sich also zusammen. Dadurch verändert sich die Spannung der Saiten. Das ist auch ein Grund, warum die Töne schräg klingen können.

Außerdem kann dem Klavier zu heiß oder zu kalt sein. Große Temperatur-Unterschiede mag es gar nicht!

dpa.

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