Deshalb bricht ein Vulkan aus

05. August 2012

Im Inneren ist unsere Erde unvorstellbar heiß! Ganz innen liegt der Erdkern. Um ihn herum ist der Erdmantel. Der ist im oberen Bereich etwa 1500 Grad Celsius warm. Bei dieser Hitze schmelzen Teile des Gesteins und werden dickflüssig.

Das nennt man Magma, was so viel wie «geknetete Masse» heißt. Tief unter unseren Füßen blubbert das Magma in riesigen Blasen Richtung Erdoberfläche. Dort kühlt es ab und sinkt wieder nach unten. Es mischt sich ständig durch.

Unter der Erde können riesige Kammern entstehen, in denen sich das zähflüssige Gestein sammelt. Darin kann der Druck sehr groß werden - wie in einem kochenden Wassertopf, auf dem ein Deckel liegt. Durch das Brodeln und den Druck entstehen manchmal Hohlräume. Und es kommt vor, dass die äußere Erdschicht reißt.

«Vulkane sind die Ventile der Erde», sagt Heinz Lempertz von der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft. Ein Ventil verschließt etwas und bei zu viel Druck kann es sich öffnen oder herausspringen. Wenn der Druck des Magmas unter der Erde zu groß wird, dann bahnt es sich seinen Weg nach draußen: Der Vulkan bricht aus.

dpa.

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