Der Vater der Genetik: ein Erbsenzähler

26. Mai 2013

Um Gregor Johann Mendel kommt bis heute kein Schüler herum: Wenn im Biologie-Unterricht Genetik auf dem Programm steht, fällt irgendwann sein Name.

Zu Genetik kann man auch Vererbungslehre sagen. Gregor Johann Mendel entdeckte die Grundlagen der Vererbung. Er stellte fest, wie Lebewesen ihre Merkmale an ihre Nachkommen weitergeben. Mendel wird deswegen oft auch der Vater der Genetik genannt.

Er experimentierte vor allem mit Erbsen. Die unterschieden sich etwa in verschiedenen Merkmalen, zum Beispiel in der Form der Samen. So bildete die eine Pflanze kugelrunde Samen, die andere eher kantige. Mendel kreuzte dann die beiden Pflanzen miteinander und zog die Nachkommen heran. Die spannende Frage war: Wie würden deren Samen aussehen? Rund, kantig oder vielleicht irgendwas dazwischen?

Mendel experimentierte mit Zehntausenden von Erbsenpflanzen. Er kreuzte, beobachtete, zählte und rechnete. Dann hatte er die Regeln verstanden, nach denen die Vererbung funktioniert. Sie werden heute die mendelschen Regeln genannt. Vielleicht hast du sie schon in der Schule gelernt. Wenn nicht: Du wirst sie lernen - das ist ziemlich sicher!

dpa.

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