Bienen kuscheln sich durch den kalten Winter

03. April 2013

Bienen sind ganz schön schlau. Mit einem Trick kommen sie normalerweise auch gut über einen kalten Winter. Sie kuscheln sich nämlich in ihrem Stock zu einer warmen Traube zusammen, erzählt ein Experte, der auch Imker ist.

So halten sich die Tiere gegenseitig warm. Weil es außen an der Traube kälter ist, tauschen die Bienen immer wieder die Plätze. So bleibt es fair.

Bienen machen keinen Winterschlaf, sagt der Experte. Im Winter legen sie aber eine kurze Brutpause ein. Dann werden keine Bienen-Eier gelegt und Larven großgezogen. Trotzdem brauchen die Bienen am Anfang des Winters Futter, um warm über die Runden zu kommen. Mit der Energie aus dem Futter können sie ihre eigene Körperwärme halten. So bleibt es auch im Winter in der Traube rund 25 Grad warm.

Der Imker gibt ihnen das Futter im Herbst. Wenn der Winter besonders lang ist, muss er manchmal nachgucken, ob das Futter noch reicht. Das muss er aber vorsichtig machen, sagt der Fachmann. Werden die Bienen aufgeschreckt und verlassen die Traube, kann es für sie gefährlich kalt werden. Deshalb schaut der Imker ganz vorsichtig nach, wie schwer der Bienenstock ist.

Dank der Wintertraube überlebt bei den Bienen fast das ganze Volk den Winter. Bei Wespen und Hummeln schaffen das nur die Königinnen, sagt der Imker. Die müssen dann im Frühjahr einen ganz neuen Staat gründen.

dpa.

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