Augen auf den Flügeln

24. Juli 2014

Eine Zunge wie eine Lakritzschnecke hat dieser Schmetterling: das Tagpfauenauge. Die Zunge ist genau so aufgerollt. Wenn er fressen will, setzt er sich auf eine Blume und macht seine Zunge ganz lang.

So erreicht er gut den Nektar und die Pollen. Davon ernährt sich das Tagpfauenauge nämlich. Der Schmetterling heißt so, weil seine ausgeklappten Flügel wie Federn des Vogels Pfau aussehen. Damit fällt er ganz schön auf. Aber er verwirrt so auch andere Tiere wie beispielsweise Vögel, erklärt ein Forscher. Denn diese bekommen so den Eindruck: Das ist ein Tier mit großen Augen! Also keine Beute für mich.

Darüber hinaus kann sich das Tagpfauenauge auch wunderbar tarnen, indem es einfach seine Flügel zusammenklappt. Deren Unterseite ist nämlich schwarz, sodass der Schmetterling wie ein abgestorbenes Blatt aussieht, sagt der Experte. So gut getarnt kann er dann ganz in Ruhe fressen.

dpa.

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