Ab in die Kartons: Ameisen ziehen um

17. Juni 2014

Sie sind klein, aber sie haben an einer Schule für großes Durcheinander gesorgt!

Waldameisen hat es an der Schule so gut gefallen, dass sie in dem Gebäude und drum herum viele Nester gebaut hatten: unter dem Dach und in einem Mini-Wäldchen. Die Schule ist in dem Bundesland Schleswig-Holstein.

Weil die Waldameisen zu Hunderten durch Klassenräume krabbelten, musste manchmal sogar der Unterricht ausfallen. Nun reichte es! Die Insekten sollten umziehen. Sie einfach vernichten, darf man nicht, weil sie unter Naturschutz stehen. Schließlich sind Waldameisen nützlich, weil sie zum Beispiel tote Tiere fressen.

Am Dienstag kamen zum zweiten Mal Helfer herbei, die beim Ameisen-Umzug halfen. Sie trugen weiße Schutzanzüge, weil die kleinen Krabbler aufgeregt an ihnen hinaufflitzten. Mit Schaufeln gruben die Leute die Nester aus, sagte Insekten-Experte Eberhard Baur.

Schicht um Schicht legten die Helfer die Nester in Kartons, die dann kurz darauf an einen anderen Platz gebracht wurden. «Dort wurde jedes Nest wieder Schicht für Schicht aufgetürmt. Erst die untere Schicht, dann die mittlere und zum Schluss die obere», sagt der Fachmann. Nun hoffen alle, dass die Schule in Zukunft Ruhe vor Waldameisen hat.

dpa.

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