Watergate

Watergate ist ein großes Gebäude in Washington, der Hauptstadt der USA. Dort sind vor 40 Jahren fünf Männer in ein Büro der Demokratischen Partei eingebrochen. Sie haben aber nichts gestohlen, sondern nur viele Dokumente fotografiert.

Das kam der Polizei merkwürdig vor und sie hat festgestellt, dass die Einbrecher von Mitarbeitern des damaligen US-Präsidenten Richard Nixon geschickt worden waren.

Der Hintergrund dieser Aktion: Es sollte bald ein neuer Präsident gewählt werden. In den USA gibt es nur zwei große Parteien und jede will regieren. Nixon war Chef der Partei der Republikaner. Durch den Einbruch wollte er herausbekommen, was die demokratische Partei plant.

Das ist aber verboten. Der Präsident muss, wie alle anderen Menschen auch, ehrlich sein, darf keine Verbrechen begehen oder andere dazu anstiften. Deshalb musste er als erster Präsident in der Geschichte der USA sein Amt niederlegen.

Dass man ihm nachweisen konnte, dass er für den Einbruch verantwortlich war, haben zwei Journalisten herausgefunden. Darauf sind wir Journalisten, die die Zeitung machen, die Ihr gerade lest, sehr stolz.

Die Geschichte ist so spannend, dass daraus sogar ein Film gemacht wurde, der „Die Unbestechlichen“ heißt.

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