Stabaus

Die Kinder im südlichen Rheinhessen freuen sich in jedem Frühling auf das Stabausfest. Nicht nur, weil es dann endlich wieder wärmer wird, sondern vor allem, weil mit diesem alten Brauch ein Umzug durch den Ort verbunden ist, bei dem jedes Kind einen langen Stecken mit einer Brezel und einem Apfel obendrauf bekommt.

Zur Tradition gehört auch, dass in vielen Orten eine Puppe aus Stroh verbrannt wird. Diese Figur soll der Winter sein – und der soll nun endgültig vertrieben werden.

Das Fest findet meist an dem Sonntag statt, den die Kirche „Laetare“ nennt. Das ist Lateinisch und bedeutet „Freue dich“.

Während die Kinder in Mainz das Fest gar nicht kennen, heißt es in Worms meistens „Sommertag“. Im Stadtteil Horcheim gibt es an diesem Tag keine Brezel sondern ein speziell geformtes Brötchen, den Dreizack- oder Sommertagsweck.

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