Von Jahreszeiten und einer schrägen Erde

19. Dezember 2011

Im Winter ist es in Deutschland duster und kalt, im Sommer dagegen lange hell und oft richtig heiß. Aber wieso gibt es auf der Erde Sommer und Winter? Das hat mit dem Weltall zu tun: Denn die Erde kreist im Laufe eines Jahres einmal um die Sonne.

Dabei hängt sie aber ein bisschen schräg. Wenn man einen Stab mitten durch die Erdkugel vom Nordpol zum Südpol stecken könnte, würde man sehen: Der Stab, die sogenannte Erdachse, wäre schief. Und deshalb hängt die Erde im Weltall im Vergleich zur Sonne eben leicht schräg.

Dadurch ist die Nordhalbkugel, wo wir wohnen, beim Umkreisen mal mehr Richtung Sonne geneigt und mal eher von ihr weg. Je nach Jahreszeit treffen die Sonnenstrahlen also mehr oder weniger schräg auf die Oberfläche.

Im Herbst und Winter fallen die Strahlen besonders flach ein. Deshalb wärmen sie nicht so stark. Im Sommer steht die Sonne steiler - und heizt mehr. Auf der Südhalbkugel der Erde ist es übrigens genau umgekehrt wie bei uns: Dort beginnt jetzt der Sommer.

Außerdem dreht sich die Erde wie ein Kreisel um sich selbst - in 24 Stunden. Dadurch haben wir Tag und Nacht. Und weil unser Planet schief steht, sind die Tage bei uns verschieden lang: Im Sommer länger und im Winter besonders kurz.

dpa.

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