Tiere verkriechen sich im Herbst

25. Oktober 2011

Im Herbst ist es still im Wald. Die Tiere bereiten sich auf den Winter vor. Kleine Waldbewohner wie Frösche und Schnecken verkriechen sich in der Erde. Wenn es richtig kalt wird, fallen sie in Winterstarre. Dann läuft in ihrem Körper nahezu gar nichts mehr.

Das Gute daran ist: Sie verbrauchen auch fast keine Energie und müssen sich in der Kälte nichts zu fressen suchen.

Bei größeren Tieren ist das anders. Sie müssen sich Vorräte für den Winter anlegen: Entweder lagern sie Nüsse und Früchte in sicheren Verstecken - wie das Eichhörnchen. Oder sie fressen sich einen Winterspeck an wie beispielsweise der Igel. Die werden im Herbst dick und rund und können in der kalten Jahreszeit von diesem Fettpolster zehren.

Das Eichhörnchen hält Winterruhe. Hin und wieder wacht es kurz auf - und begibt sich auf die Suche nach seinen versteckten Nüssen und Früchten. Igel schlafen, wenn alles gut läuft, den Winter durch. Ihre Körpertemperatur sinkt dabei ab und ihr Herz schlägt nur noch langsam. So verbrauchen sie kaum Energie. Sie halten Winterschlaf.

Hirsche und Rehe hingegen bleiben im Winter aktiv. Ihnen wächst ein warmes Winterfell und sie futtern sich eine Fettschicht an. Außerdem scharren sie Futter unter der Schnee-Decke frei.

dpa.

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