Tasthaare bei Pferden

05. März 2012

Wusstest du, dass Pferde Tasthaare haben, ähnlich wie Katzen? Experten nennen diese Haare auch Vibrissen. Damit können die Tiere spüren - so ähnlich wie wir mit unseren Fingerspitzen. Die Vibrissen wachsen bei Pferden an vielen Stellen.

Zum Beispiel über den Augen, in den Ohren - und auch um die Schnauze herum. Dort helfen sie ihnen zum Beispiel beim Fressen: Pferde können nämlich nicht sehen, was direkt vor ihrer Schnauze liegt. Deshalb ertasten sie mit ihren Vibrissen etwa, ob da ein Stein im Gras ist. Den fressen sie dann natürlich nicht.

Manche Menschen rasieren den Pferden diese Vibrissen weg. Sie glauben wohl, dass das gut aussieht. Das ist in Deutschland aber verboten - es verstößt gegen den Tierschutz. Schließlich braucht ein Pferd seine Vibrissen. Besonders wichtig sind sie zum Beispiel auch in den Ohren: Kriecht dort eine Fliege hinein, spürt das das Pferd. Es schüttelt sich dann normalerweise, um die Fliege zu verscheuchen. Sind die besonderen Haare aber nicht da, kriecht die Fliege vielleicht einfach rein - und könnte dabei das Pferd zum Beispiel mit krankmachenden Keimen anstecken.

dpa.

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