So funktioniert ein Solarauto

05. Dezember 2011

Das Wichtigste an einem Solarautos sind natürlich die Solarzellen. Sie liegen auf dem Dach des Autos. Das sieht nicht anders aus als eine Solaranlage auf dem Dach vieler Häuser.

Und es funktioniert auch so: Die Solarzellen wandeln die Energie der Sonne in elektrischen Strom um. Im Haus wird der Strom zum Beispiel genutzt, um Licht zu machen. Im Auto wird damit ein Motor betrieben, ein Elektro-Motor.

Bei dem Auto, mit dem Studenten aus Bochum gerade um die Welt fahren, steckt der Motor aber nicht wie bei anderen Autos im Motorraum, sondern in den Rädern. «Gegen einen Bordstein sollte man deshalb mit dem Solarauto nicht zu heftig krachen, dann hat man nämlich einen Motorschaden», erklärt ein Experte.

Dass der Motor in den Rädern sitzt, hat aber einen großen Vorteil: Auch beim Bergab-Rollen erzeugen die Motoren Strom. Das kannst du dir ähnlich vorstellen wie bei einem Fahrrad-Dynamo: Der dreht mit dem Rad und erzeugt so Strom, mit dem das Licht leuchtet.

Beim Solarauto wird die Energie auch in den Batterien gespeichert. Die werden immer dann gebraucht, wenn sich Wolken vor die Sonne schieben oder Regen vom Himmel prasselt. Mit den Batterien schafft das Auto dann bei Tempo 50 noch etwa 200 Kilometer.

dpa.

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