Natur im März: Winter ade - Frühling wird's

29. Februar 2012

Nun reicht es aber mit der Kälte. Wintermuffel können aufatmen: Der Frühling kommt. In Wäldern und Parks, auf Wiesen und Feldern erwacht die Natur. Da kann es auch noch mal schneien und frieren.

Aber der Winter verliert mit den länger werdenden Tagen seine Macht. Der Gesang der Vögel wird lauter, viele Blumen recken sich aus der Erde.

BLUMEN: Viele Felder sehen jetzt noch ziemlich öde aus. Das ist aber bald vorbei: Immer mehr Blumen kommen zum Vorschein und setzen kräftige Farbtupfer. Krokusse in gelb, weiß oder lila zum Beispiel. Oder Gänseblümchen, Huflattich und Rote Taubnessel. Und auch im Wald kann man schon blühende Blumen bestaunen. Da sind das gelbe Scharbockskraut, das blauviolette Leberblümchen und die weißen Buschwindröschen. Und an Bächen sprießen Sumpfdotterblumen.

BÄUME: Die Zeit der kahlen Zweige geht langsam zu Ende. Durch die Bäume fließt wieder der Saft. An den Zweigen brechen viele Knospen auf. Weidensträucher leuchten zart gelbgrün. Langsam blüht auch der Haselstrauch. Dann folgen Schwarzerlen und Pappeln.

VÖGEL: Über Wiesen und Feldern trällern Lerchen. In der Luft gaukeln Kiebitze. In Gärten und Parks singen die Amseln. Damit zeigen sie ihr Brut-Revier. Zaunkönig, Rotkehlchen und Meisen stimmen ihre Hochzeitsgesänge an. Tauben starten ihre Balzflüge. Außerdem kehren ständig Zugvögel zurück: Bachstelze, Rohrammer und Singdrossel zum Beispiel. Stockenten brüten sogar schon.

SÄUGETIERE: Hasen-Männer flitzen zickzack über die Äcker, um den Weibchen zu gefallen. Wildkaninchen erwarten Nachwuchs. Auch Eichhörnchen und Waschbären sind trächtig. Andere Tiere dagegen verschlafen den Frühlingsbeginn: Einige Marderarten und Mäusearten zum Beispiel.

AMPHIBIEN: In Bächen, Tümpeln und Teichen werden Frösche, Kröten und Molche wach. Hüpfend und kriechend wandern sie aus dem Winterquartier zu den Gebieten, in denen sie laichen. Deshalb stehen an vielen Straßen Schilder mit dem Warnhinweis «Vorsicht Krötenwanderung». Dann heißt es für die Erwachsenen am Lenkrad des Autos: Langsamer fahren. Denn auch Frösche wollen den Frühling erleben.

dpa.

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