Gorilla-Baby zieht in Zoo in Stuttgart

18. Januar 2012

Mit großen dunklen Augen schaut er einen an. Und kaut dabei auf seinem Finger: Okanda ist in den Zoo in Stuttgart gezogen. Das Gorilla-Baby ist neun Monate alt. Es kam im April in Großbritannien zur Welt. Seine Mutter kümmerte sich erst toll um ihn, doch später gab es Probleme.

Die Milch seiner Mutter enthielt nicht mehr genug Nährstoffe, die wichtig sind. In Stuttgart wird das Gorilla-Baby nun mit der Hand aufgezogen. Okanda bekomme die Flasche und auch Obst und Gemüse, sagte eine Sprecherin des Zoos.

Am Dienstag war das Gorilla-Kind dort angekommen. Es habe sich schnell wohlgefühlt, teilten die Leute vom Zoo mit. Es habe gelacht, herumgeturnt und sein neues Zuhause erkundet.

Bald wird der Junge auch einen Spielkameraden haben: den kleinen Tano. Der ist aber noch ein bisschen zu jung dafür. Die beiden haben sich schon getroffen. Okanda hätte bestimmt gern gleich mit dem anderen Gorilla-Baby gespielt, erzählte eine Sprecherin.

Gorillas leben in der freien Natur in den Regenwäldern in Afrika. Männchen können bis etwa 250 Kilogramm schwer werden. Die Tiere fressen vor allem Blätter, Stängel, Wurzeln, Knollen und Rinde.

dpa.

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