Forscher zählen Ameisenhaufen

30. September 2011

Na, kleine Ameise, wohin krabbelst du? Forscher im Nationalpark Harz haben eine spannende Aufgabe begonnen. Sie wollen dort Ameisenhaufen zählen und vermessen, um zu schauen: Wie viele Ameisenvölker gibt es dort eigentlich?

So wissen sie später, ob es mehr Haufen werden oder eher weniger. Die Forscher interessieren sich für die kleinen Krabbler, weil sie sich sorgen. Sie befürchten, dass es in Zukunft weniger Ameisenvölker im Harz geben könnte. Denn es wachsen dort immer mehr Laubbäume und immer weniger Nadelbäume wie Fichten.

Waldameisen brauchen aber unter anderem die Nadeln, um ihre Haufen zu bauen. Deshalb müsse darauf geachtet werden, dass die Waldameisen noch einen Platz zum Leben finden, sagte ein Experte.

Ohne Ameisen würde dem Wald etwas fehlen. Die Tierchen helfen zum Beispiel mit, Samen von Pflanzen zu verbreiten. Oder sie fressen Insekten, die den Bäumen schaden. Außerdem ernähren sich andere Tiere von ihnen. Und wenn weniger Ameisen durch die Gegend krabbeln, haben diese Tiere weniger zu fressen.

Der Nationalpark Harz gehört zu den Bundesländern Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG