Bakterien ohne Luft

23. September 2011

In einer Biogas-Anlage machen kleinste Lebewesen die meiste Arbeit: Experten nennen sie «anaerobe Bakterien». Das heißt, dass diese Bakterien ohne Sauerstoff in der Luft auskommen.

Sie fühlen sich am wohlsten in Flüssigkeiten und bei Temperaturen um 40 Grad Celsius. Das ist etwas wärmer, als viele ihre heiße Badewanne mögen. Und eben bloß keine Luft!

In den Anlagen können anaerobe Bakterien fast alles abbauen, was einmal gelebt hat: Pflanzen, Essensreste oder kleine tote Tiere. Das fressen sie dann nach und nach - und am Ende wandeln sie es in Biogas um. Und das besteht aus vielen Teilen: hauptsächlich aus dem Gas Methan. Aber auch aus dem Gas Kohlendioxid. Und es gibt Wasserdampf und Sauerstoff.

Anaerobe Bakterien leben übrigens auch im Magen einer Kuh. Die rülpst und furzt jeden Tag ordentlich Biogas raus.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2020
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG