Wann der Staat Kindern aus armen Familien hilft

03. November 2011

Bildung - das klingt nach Schule. Nach Mathe, Deutsch oder Geschichte. Aber bei Bildung geht es auch darum, dass Menschen sich weiter entwickeln, etwas lernen. Zum Beispiel indem man ein Instrument spielt, Sport treibt oder Ausflüge macht. Bei solchen Sachen hilft der Staat Kindern aus armen Familien.

- In der Schule oder im Kindergarten soll jedes Kind zu Mittag essen können. Bei Kindern, deren Eltern keine Arbeit haben oder zu wenig verdienen, bezahlt der Staat dieses Essen. Familien müssen dann pro Kind und Tag nur 1 Euro zahlen.

- Wenn ein Kind in einem Schulfach Probleme hat und Nachhilfe braucht, kann der Staat die Kosten dafür übernehmen.

- Außerdem bekommen solche Familien Geld für Schulbücher und Ausflüge - insgesamt 100 Euro im Jahr pro Kind. Für die Fahrt zur Schule können Eltern ebenfalls Geld bekommen.

- Auch in der Freizeit sollen Kinder aus armen Familien weniger Nachteile haben. Wenn ein Mädchen oder ein Junge zum Beispiel bei einem Sportverein mitmachen oder in der Musikschule ein Instrument lernen, zahlt der Staat pro Kind bis zu 10 Euro.

dpa.

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