Natur im August: Mit Beerenhunger in den Wald

29. Juli 2012

Der August leitet die Wende in der Natur ein. Noch kann es knackig heiß werden. Doch die Getreidefelder sind schon goldgelb. Die Ernte beginnt.

Auf vielen Wiesen verbreiten duftende Blumen noch einen Hauch von Sommer. Die Blütenpracht schwindet allerdings immer mehr. Viele Tiere füttern weiterhin ihren Nachwuchs. Aber schon beginnt der Vogelzug. Viele brechen Richtung Süden auf, um dort zu überwintern.

PFLANZEN: In Laubwäldern und auf Wiesen, die nicht oft gemäht werden, geht es noch bunt zu. Wiesen-Storchschnabel und Flockenblume, Wiesenknopf und Margerite blühen. Ebenso erspäht man Greiskraut, Baldrian, Blauen Eisenhut und Kornblumen. Auf Teichen lassen sich weiße Seerosen und gelbe Teichrosen bewundern. Und wer einen Beerenhunger hat, der ist im Wald gut aufgehoben. Hier warten Brombeeren, Heidelbeeren und Preiselbeeren auf Leckermäuler.

VÖGEL: Brutvögel füttern im Endspurt die Jungen groß. Bei manchen ist es die zweite Brut, etwa bei den Amseln. Andere haben neue Eier gelegt, weil sie das erste Gelege verloren haben. Mit viel Gekreische werden die Mäuler gestopft - zumindest bei den Lachmöwen. Drosseln und Schwalben machen eher mit Gefiepe auf sich aufmerksam. Aber schon verschwinden die ersten Vogelarten Richtung Afrika. Die Mauersegler verlassen Mitte August Städte und Dörfer. Störche sammeln sich zu ganzen Reise-Gesellschaften. Aus Nordeuropa und Nordrussland fliegen Schnepfenvögel und Enten herbei.

INSEKTEN: Ist schon jemand gestochen worden? Jetzt ist die beste Zeit, den Stechmücken zu begegnen. Nachts nerven sie mit ihrem unangenehmen Gesumme. Doch auch andere Insekten sind unterwegs. Mit ausdauerndem Gezirpe stimmen immer mehr Heuschrecken und Grillen ihr Wiesen-Konzert an. Auch die Zahl der Schmetterling nimmt zu. Sie gaukeln durch Gärten und Wiesen.

AMPHIBIEN: An Tümpeln, Teichen und Seen ist die Zeit der großen Froschkonzerte vorbei. Dafür verwandeln sich nun die Kaulquappen in winzige Kröten, Unken und Frösche. Mit flotten Hüpfern verlassen sie ihre nassen Geburtsorte und krabbeln an Land.

Und Wettersprüche zum letzten Sommermonat findest du hier.

dpa.

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