Mutig - Sich für andere Menschen einsetzen

29. November 2012

Dableiben un Hilfe rufen oder doch leiber weglaufen - das fragen sich manche, wenn sie sehen, wie jemand Opfer von Gewalt wird.

Ein Erwachsener beobachtet folgende Szene: Ein anderer Mann wird von einer Gruppe bedrängt und geschlagen. Der Erwachsene sieht, dass der Mann Hilfe braucht. Statt wegzusehen oder sich davonzuschleichen, ruft er die Polizei.

Zu so einem Verhalten kann man sagen: Der Erwachsene zeigt Zivilcourage. Das bedeutet: Ein Bürger ist mutig und setzt sich für jemanden ein, der nicht fair behandelt wird. «Courage» ist das französische Wort für Mut. Es wird bei uns Ku-raa-je gesprochen. «zivil» bedeutet so etwas wie «bürgerlich».

Einzuschreiten kann mutig sein, weil man sich dabei auch selbst in Gefahr bringen kann. Deswegen sollte man besser vorsichtig sein - gerade als Kind. Da ist es oft besser, sich nicht direkt einzumischen. Sondern Hilfe zu holen - also etwa die Polizei anzurufen. Oder einen Lehrer zu holen, wenn Schüler sich prügeln.

Dafür hat sich auch unser Bundespräsident Joachim Gauck ausgesprochen. Bleiben, Zeuge sein und etwa mit dem Handy Hilfe anrufen - das sei manchmal der richtige Schritt, sagte der Bundespräsident. Er traf sich am Dienstag in Berlin mit älteren Schülern, um über Zivilcourage zu sprechen.

dpa.

Schließen

    Diesen Artikel versenden





Bitte bestätigen Sie Ihre Angaben

Bitte geben Sie den untenstehenden Code ein

© VRM GmbH & Co. KG 2019
Alle Rechte vorbehalten | Vervielfältigung nur mit Genehmigung der VRM GmbH & Co. KG