Zwei Präsidenten erinnern an den Ersten Weltkrieg

03. August 2014

Die beiden Männer stehen schweigend nebeneinander. Dann nehmen sie sich in den Arm. Es sind die Präsidenten von Deutschland und unserem Nachbarland Frankreich. Sie haben sich am Sonntag getroffen, um an einen Krieg zu erinnern, der vor Hundert Jahren in Europa begann: der Erste Weltkrieg.

Viele Länder waren daran beteiligt. Sie waren in zwei große Gruppen aufgeteilt. Zu der einen Seite gehörten etwa Deutschland, Bulgarien und die Türkei. Auf der anderen Seite waren Frankreich, Großbritannien, Russland, Belgien, Serbien, Griechenland, Rumänien, Italien, die USA und Japan. Deutschland hieß damals allerdings noch Deutsches Reich. Die Grenzen des Landes verliefen auch anders als heute.

Der Krieg endete nach vier Jahren im Jahr 1918. Millionen von Menschen starben bei den Kämpfen. Die Seite, zu der Deutschland gehörte, verlor. Deutschland musste etwa viele Entschädigungen an Länder zahlen, die den Krieg gewannen.

Wer alles die Schuld am Ausbruch des Krieges trägt, darüber streiten Fachleute noch heute. Eines ist aber sicher: Die Menschen in Europa wollen, dass so ein Krieg nie wieder in Europa passiert.

Auch deshalb erinnern die Menschen immer wieder daran, wie jetzt die beiden Präsidenten am Sonntag. Der Präsident von Deutschland heißt Joachim Gauck, der von Frankreich François Hollande.

Die beiden trafen sich an einem Ort in Frankreich, an dem es im Ersten Weltkrieg heftige Kämpfe zwischen Soldaten aus beiden Ländern gegeben hatte. Dabei kamen Tausende ums Leben.

dpa.

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