Wofür eine Stadt Geld ausgibt

14. Februar 2012

In Städten kann man ins Schwimmbad gehen oder ins Museum. Oder man leiht sich Bücher in einer Bibliothek aus. Die Stadt kümmert sich darum, dass es solche Angebote gibt. Dafür braucht sie Geld. Klar, bevor man ins Schwimmbad oder ins Museum geht, zahlt man Eintritt.

Und auch eine Bibliothek verlangt eine Ausleih-Gebühr von ihren Kunden. Doch dieses Geld reicht meistens nicht aus, um alle Kosten abzudecken.

«In einem Schwimmbad zum Beispiel muss das Wasser sauber gehalten werden und es muss beheizt sein. Und ein Bademeister muss aufpassen, dass nichts passiert. Alles zusammen ist sehr teuer», sagt eine Expertin. Die Stadt legt deswegen zum Eintrittsgeld meist Geld drauf.

Damit eine Stadt solche Ausgaben bezahlen kann, bekommt sie regelmäßig Geld, zum Beispiel in Form von Steuern von Bürgern und Firmen. Das nennt man Einnahmen. Über die Einnahmen und Ausgaben der Stadt sprachen am Dienstag viele Bürgermeister.

Mit dem eingenommenen Geld kann die Stadt nicht machen, was sie will. Es gibt Dinge, die muss sie bezahlen - egal, ob die Politiker und die Bürger das wollen. Zu diesen Pflicht-Ausgaben zählen zum Beispiel die Ausgaben für Schulen und Kindergärten. Die Stadt muss aber auch Menschen Geld geben, die so arm sind, dass sie ohne Hilfe nicht leben könnten.

Und dann gibt es Dinge, für die eine Stadt das gesammelte Geld freiwillig gibt. Dazu gehören zum Beispiel viele Sachen, die Spaß machen: Schwimmbäder, Museen oder Theater. Eine Stadt will dafür oft Geld ausgeben, damit sich die Bürger wohlfühlen.

dpa.

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