Wo die Häuptlinge wohnten

31. Mai 2015

Eine kleine Burg aus Stein, mit Türmen und einem Wassergraben drum herum: Solche Häuser bauten sich die Häuptlinge Ostfrieslands.

«Die Steinhäuser waren ein Mittel, um Macht zu zeigen», sagt der Fachmann Rolf Bärenfänger. «Ein Häuptling wollte damit ausdrücken: Ich bin hier der Chef.»

Die Häuser aus Stein sollten aber auch Schutz vor Feinden oder schlechtem Wetter bieten. Die Familie des Häuptlings und seine Anhänger aus dem Dorf fanden dort Zuflucht. «Auch die Ernte war besser geschützt als etwa in einer Holzhütte», sagt der Experte. 

Heute gibt es in Ostfriesland keine Häuptlinge mehr und auch viele Burgen wurden zerstört. Einige haben die Zeit allerdings überstanden oder wurden wieder aufgebaut.

In dem Ort Hinte kann man noch eine Burg mit Wassergraben sehen. Sie gehört heute einer Familie. In Dornum sind in zwei früheren Häuptlings-Burgen eine Schule und ein Hotel untergebracht.  

dpa.

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